Satzung

Satzung des Vereins Kühlheisl Unterland

§1: Name und Sitz des Vereins
Der Verein führt den Namen Kühlheisl Unterland e.V. und hat seinen Sitz in 83236 Übersee.

§2: Rechtsform, Geschäftsjahr
Der Verein wird in das Vereinsregister des Amtsgerichts Traunstein eingetragen. Nach Eintragen in das Vereinsregister führt er den Zusatz e.V. .
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§3: Zweck des Vereins
Der Zweck des Vereins ist die Erhaltung des bayerischen Brauchtums und die Förderung der Kameradschaft und Freundschaft der männlichen Jugendlichen.
Dies geschieht durch Beteiligung und Ausrichtung von Veranstaltungen, die der Dorfgemeinschaft zu Gute kommen.

§4: Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins können natürliche, männliche Personen werden, die das 15. Lebensjahr vollendet haben.
  2. Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein formloser, schriftlicher Aufnahmeantrag an den Verein zu richten. Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer der Mitgliedschaft verpflichtet, am Lastschriftverfahren teilzunehmen.
  3. Der Aufnahmeantrag eines beschränkt Geschäftsfähigen oder Geschäftsunfähigen ist von einem gesetzlichen Vertreter zu stellen. Die gesetzlichen Vertreter der minderjährigen Vereinsmitglieder verpflichten sich mit dem Aufnahmegesuch für die Beitragsschulden ihrer Kinder aufzukommen.
  4. Über die Aufnahme entscheidet die Vorstandschaft durch Beschluss. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Das Mitglied erhält eine schriftliche Aufnahmebestätigung. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Vereinssatzung und die Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung an.
  5. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden.

§5: Arten der Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus:
    1. ordentlichen Mitgliedern
    2. Ehrenmitgliedern
  2. Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die am Vereinsleben teilnehmen, den Verein mit bestem Willen unterstützen und sich an den Veranstaltungen des Vereins beteiligen.
  3. Ehrenmitglieder sind Mitglieder, die sich auf Grund besonderer Verdienste bei der Unterstützung des Vereinszwecks herausgehoben haben. Die Ehrenmitgliedschaft wird durch Beschluss des Vorstands vergeben.

§6: Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet
    1. durch Austritt aus dem Verein
    2. durch Ausschluss aus dem Verein (§7)
    3. durch Tod
    4. durch Auflösung der Vereins
  2. Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Beitrag für das laufende Kalenderjahr wird hierbei nicht erstattet.
  3. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt. Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein herauszugeben oder wertmäßig abzugelten. Dem austretenden Mitglied steht kein Anspruch auf Rückzahlung überzahlter Beiträge zu.

§7: Ausschluss aus dem Verein

  1. Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied
    1. grobe Verstöße gegen die Satzung und Ordnungen schuldhaft begeht
    2. in grober Weise den Interessen des Vereins und seiner Ziele zuwiderhandelt
  2. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand auf Antrag. Zur Antragsstellung ist jedes Mitglied berechtigt.
  3. Der Antrag auf Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied samt Begründung zuzuleiten. Das betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von drei Wochen zu dem Antrag auf Ausschluss Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom Vorstand unter Berücksichtigung einer zugegangen Stellungnahme des betroffenen Mitglieds über den Antrag zu entscheiden.
  4. Die Vorstandschaft entscheidet mit einfacher Mehrheit.
  5. Der Ausschließungsbeschluss wird mit Bekanntgabe an das betroffene Mitglied wirksam.
  6. Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mittels eingeschriebenen Briefes mitzuteilen.
  7. Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtmittel der Beschwerde an die Mitgliederversammlung zu. Diese ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses schriftlich an den Vorstand zu richten. Sie ist zu begründen. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.
  8. Über die Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.
  9. Der Weg zu den ordentlichen Gerichten bleibt unberührt.

§8: Beiträge, Gebühren, Beitragseinzug

  1. Es ist ein Mitgliedsbeitrag per Lastschriftverfahren zu entrichten.
  2. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge sowie die Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge bestimmt die Vorstandschaft durch Beschluss.
  3. Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der Anschrift mitzuteilen.
  4. Von Mitgliedern, die dem Verein ein Einzugsermächtigung erteilt haben, wird der Beitrag zum Fälligkeitstermin eingezogen.
  5. Kann der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen, sind dadurch entstehende Bankgebühren durch das Mitglied zu tragen.
  6. Fällige Beitragsforderungen werden vom Verein außergerichtlich und gerichtlich geltend gemacht. Die entstehenden Kosten hat das Mitglied zu tragen.
  7. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

§9: Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Jedes Mitglied ist verpflichtet die Regelungen dieser Satzung einzuhalten.
  2. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Vereinszweck zu fördern und alles zu unterlassen, was das Ansehen des Vereins gefährden könnte.

§10: Vereinsorgane
Organe des Vereins sind

  1. die Mitgliederversammlung;
  2. die Vorstandschaft

Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereinsorgane beschließen.

§11: Mitgliederversammlung

  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung, welcher alle Vereinsmitglieder mit je einer Stimme angehören.
  2. Die Einberufung der Mitgliederversammlung geschieht durch die Vorstandschaft.
  3. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Kalenderjahr einzuberufen.
  4. Die Einberufung geschieht durch Veröffentlichung in der Überseeer Gemeindezeitung.
  5. Die Themen der Tagesordnung sind darzustellen.
  6. Es ist eine Einberufungsfrist von zwei Wochen einzuhalten.
  7. Über die Mitgliederversammlung ist vom Schriftführer ein Protokoll aufzunehmen, welches von diesem und dem Vorstand zu unterzeichnen ist.

§12: Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Das höchste anwesende Vorstandsmitglied leitet die Versammlung.
  2. Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen, außer es stellen sich mehrere Kanidaten zur Vorstandswahl.
  3. Bei Beschlüssen über Satzungs- und Zweckänderungen und bei Beschlüssen über die Auflösung des Vereins sind mindestens 75% der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen erforderlich.

§13: Zuständigkeit der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist unter anderem für folgende Vereinsangelegenheiten zuständig:

  1. Entgegennahme der Bereichte des Vorstands;
  2. Entgegennahme der Kassenprüfberichte;
  3. Entlastung des Vorstands;
  4. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands;
  5. Wahl der Kassenprüfer;
  6. Änderung der Satzung unter Beschlussfassung über Auflösung oder Fusion des Vereins;
  7. Beschlussfassung über Beschwerden bei Vereinsausschlüssen;
  8. Beschlussfassungen über eingereichte Anträge.

§14: Vorstandschaft

  1. Die Vorstandschaft besteht gem. §26 BGB (Vorstand) aus:
    1. dem 1. Vorstand;
    2. dem 2. Vorstand;
    3. dem 1. Kassier;
    4. dem 2. Kassier;
    5. dem Schriftführer;
    6.   drei weitere Beisitzer.
  2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder der Vorstandschaft, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, vertreten.
  3. Die Bestellung der Mitglieder der Vorstandsschaft erfolgt durch Wahl auf der Mitgliederversammlung. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl erfolgt einzeln.
  4. Aufgabe der Vorstandschaft ist die Leitung und Geschäftsführung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
    Der geschäftsführende Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Wahl des Amtes vorher schriftlich erklärt haben. Scheidet ein Mitglied der Vorstandschaft vorzeitig aus, so kann die Vorstandschaft für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen durch Beschluss einen Nachfolger bestimmen.
    Die Mitglieder des Vorstandes haben in der Sitzung der Vorstandschaft je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Die Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder anwesend sind.
  5. Beschlüsse der Vorstandschaft sind zu protokollieren.

§15: Kassenprüfer
Die Mitgliederversammlung wählt einen Kassenprüfer.
Der Kassenprüfer prüft einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen und erstattet der Mitgliederversammlung darüber einen Bericht.

§16: Haftung des Vereins

  1. Organ- und Amtsträger haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
  2. Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

§17: Auflösung

  1. Der Verein gilt als aufgelöst, wenn ihm nicht mehr als sechs Mitglieder angehören oder die Auflösung durch 3/4-Mehrheit der Mitgliederversammlung beschlossen wird.
  2. Sofern es die Mitgliederversammlung nicht anders beschließt, sind im Falle der Auflösung der 1. und 2. Vorstand als die Liquidatoren des Vereins bestellt.
  3. Bei Auflösung des Vereins fällt das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen an den Helferkreis Übersee, welcher es ausschließlich für
    gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§18: In-Kraft-Treten
Diese Satzung ist in der Gründungsversammlung im März 2012 beschlossen worden und ist damit in Kraft getreten.